Archiv der Kategorie: Wirtschaftsinformatik

Literaturverwaltung Citavi 3.4 unter Linux benutzen

Die für Studenten meist kostenlos von der Universität bereitgestellte Zitationssoftware Citavi besticht durch großen Funktionsumfang und schnellem Workflow.

Leider ist derzeit nur eine Windows Version verfügbar. In vielen Foren, Blogs und im Citavi Helpdesk wird angegeben, dass Citavi sich nicht unter Linux/Wine/Crossover benutzen lässt. Dies ist jedoch nicht (mehr?) zutreffend, ich konnte Citavi erfolgreich installieren. Ich verwende folgendes System:

  • Kubuntu 13.04
  • Crossover 12.5.0, eine Windows XP Flasche
  • Citavi 3.4

Citavi lies sich wie folgt installieren: In Crossover über „Windows Software installieren“ die Anwendungen

  • Microsoft .NET Framework 2.0 Service Pack 2
  • Plattform SDK Redistributable: GDI+
  • Internet Explorer 7

installieren. Anschließend „Andere Anwendung“ wählen und die vorher heruntergeladene Citavi Installationsdatei auswählen. Der dem Installationsassistenten folgen bis Citavi fertig installiert ist. Ich konnte bis jetzt keine Funktionsbeeinträchtigung feststellen.

Übrigens: Zur reinen Literaturverwaltung finde ich Mendeley auch sehr spannend, dies läuft auch nativ unter Linux. Der Funktionsumfang beim Zitieren/Einfügen von Zitaten ist jedoch noch etwas eingeschränk – ich habe beispielsweise keine Möglichkeit gefunden, ein Literaturverzeichnis nur auf basis wirklich im Dokument zitierter Quellen einzufügen.

Weitere Hilfreiche Links:

 

 

Consumer Clouds – IT aus der Steckdose für alle?

Meine Seminararbeit beschäftigt sich mit der Frage „Welche Cloud-Dienste nutzen Privatanwender?“. Welche Software im klassischem Sinne wurde mittlerweile durch Cloud-Services abgelöst? Die Zielgruppe: IT-Abteilungen, die sich mit einer zunehmenden Durchdringung von Consumer-IT im Unternehmen konfrontiert sehen sowie Software Anbieter, die sich fragen, ob die nächste Version ihres Produktes als Cloud-Service realisiert werden sollte.

Die Arbeit steht zier zum Download bereit: Seminararbeit Consumer Clouds

PowerLab Statusupdate Juni 2012

PowerLab Dashboard

PowerLab is alive! Wir führen gerade ein Usability-Experiment im Rahmen einer Universitätsveranstaltung durch – Selbstverständlich ist PowerLab unser Untersuchungsobjekt. Es werden Concurrent-Think-Aloud Tests durchgeführt, in denen wir unerfahrene Probanden das Anmeldeformular ausfüllen lassen sowie Retrospective-Think-Aloud Tests mit erfahrenen Anwendern im PowerLab Backend. Du möchstest mehr über PowerLab erfahren? Besuche http://www.powerlab.eu oder schreibe uns eine Mail 

Mobile-Computing: Ein Lagebericht aus Business-Sicht

Wir schreiben das Jahr 2011: Die PC Welt ist im Umbruch. Gut 30 Jahre nach dessen Entwicklung sagen viele Stimmen dem PC sein baldiges Ende voraus. Tablets und Smartphones heißen die neuen Geräte, die im Privatbereich nach und nach die Verkaufszahlen der Heimcomputer einbrechen lassen. Doch wichtiger für den Markt sind die Business Kunden und die Unternehmen. Es folgt ein grober und kurzer Überblick über die Aktivitäten von prominenten Vertretern dieser Segmente:

Für mich scheint es, als würde der Markt für Business-Kunden nach langem Abwarten und Beobachten sich langsam in Richtung mobile Devices bewegen. Ich bin äußerst gespannt, wie sich die Situation weiterentwickelt. Werden die großen Player wieder die altbekannten sein? Oder können sich neue Anbieter auch im Business Segment etablieren?

 

[author] [author_image timthumb=’on‘]http://biogoo.org/new/wp-content/uploads/2011/05/profil_seite_formell_200px.jpg[/author_image] [author_info]Ulrich Lichtenegger ist Wirtschaftsinformatik-Student an der Uni Passau und beschäftigt sich neben Social-Media noch mit Wissensmanagement, Web Technologien und PowerLab. [/author_info] [/author]

Das Abgrenzungsproblem von Enterprise 2.0 Medien

[quote]Soll ich meine Information twittern, bloggen oder doch lieber einen Wiki Eintrag dazu verfassen?[/quote]

 

Durch Blogs und Microblogging bei unternehmensinternen Twitter/Facebook Diensten stehen im Kontext von Enterprise 2.0 zwei mächtige Tools für einfache Kollaboration und Wissensmanagement bereit.

 

 

Protokollieren Mitarbeiter Meetings und aktuelle Tätigkeit in Blogs, stehen diese Informationen für alle Teammitglieder an zentraler Stelle zur Verfügung. Typisch für die logbuchartigen Beiträge können die Artikel im Blog auch nach Jahren noch in chronologischer Reihenfolge abgerufen werden und bieten so einen Einblick in die sonst längst vergessenen Tätigkeiten, Erkenntnisse und Meetings.

 

Ähnlich gut lässt sich das von Facebook und Twitter bekannte Microblogging zu Zwecken des Wissensmanagements einsetzen: Teilen Mitarbeiter ihre „Statusupdates“ in einem Facebook-ähnlichem Social Intranet, entsteht ein Überblick, an was Kollegen gerade arbeiten. Synergien werden schnell aufgedeckt, Doppelarbeit vermieden. Durch Antworten auf einen Beitrag einsteht eine schnelle, einfache Kollaborationsplattform, die der herkömmlichen E-Mail schon allein wegen dem größeren Adressatenkreis weit überlegen ist.

 

 

Auf ähnliche Weise lassen sich Argumente für die Existenzberechtigung von Wikis, Content Management Systemen und Chats im modernen Intranet finden.

 

Bei der Flut an neuen Kommunikationsmitteln wird allerdings gern die Frage nach der Abgrenzung dieser übersprungen. Wie soll ein engagierter Mitarbeiter nun entscheiden, ob er das gerade abgeschlossene Meeting in einem Blogbeitrag dokumentieren oder einen Wikieintrag dazu erstellen soll? Woher weiß man, ob der Gewinn einer interessanten Erkenntnis ein Statusupdate oder einen Blogeintrag wert ist?

 

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