Nexus S: Kamera Bug mit Android 4.0.3

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Android 4 geistert ja schon lange durch meine favoritiserten Newsseiten und Blogs und auch auf SPIEGEL Online tauchen neuste Screenshots und Fakten zum neuen Google Betriebssystem auf. Ich war mit meinem Android 2.3 an sich sehr zufrieden, aber als ich letzten Samstag gelesen habe, dass Google seit kurzem das Over-the-Air Update für das Nexus S ausliefert, konnte ich es doch nicht mehr erwarten das Update zu bekommen.

Auf der Geburtstagsparty am Abend war es dann soweit: Ein herber Rückschlag für meine Kommunikationsfreudigkeit, aber das neue OS hat nicht nur mich fasziniert. Läuft schnell, kann tolle neue Sachen und sieht fantastisch aus.

Android4 on Google Nexus S Screenshot

Party + Handy = Photos. Jedenfalls bei mir. Also Kamera gestartet und Cheeeeeess sagen… aber von wegen. Es macht nicht klick sondern nichts. Denn mein Nexus S behauptet „Ihr USB-Speicher ist voll“.

Ich habe bisher noch keine Ahnung woran es scheitert. Es ist jedenfalls noch Platz auf meinem 16GB großen Speicher vorhanden und Panorama Fotos kann ich aufnehmen (tolles neues Feature!), Videos und normale Fotos hingegen nicht.

Es ist vermutlich ein Bug und ich werde hier die Lösung posten, sobald ich sie gefunden habe. Screentshots kann man man übrigens unter Android 4 jetzt auch ohne zusätzliche Software machen: Volume-Down und Power-Taste gleichzeitig drücken.

[Update 1]

Mittlerweile kann ich wieder Bilder machen. Ich habe zuerst alte und nicht mehr benötigte Daten gelöscht und den DCIM Ordner umbenannt, sodass dieser neu erstellt wurde. Außerdem verstaubte Apps deinstalliert und neu gestartet. Seit dem kann ich wieder Fotos machen. Ich habe jetzt statt einiger hundert MB wieder 2,5 GB freien Speicherplatz – was genau die Ursache des „vollen“ Speichers war, kann ich leider nicht genau sagen.

[Update 2]

Wie Hardyin den Kommentaren berichtet, sind die Bilder seit Android 4 bei ihm dunkel und farblos. Ich kann zum Thema Kamera im Nexus S soviel sagen, dass mich die Qualität nicht vom Hocker haut. Unter Android 3.2 habe ich oft den Party-Modus aktiviert, damit die Farben gut raus kommen. Das ist zwar nicht originalgetreu, aber blasse Fotos sind für mich keine Option, wenn man schöne Erinnerungen festhalten möchte. Unter Android 4.0.3 habe ich das Gefühl, dass bei Tageslicht die Bilder schnell verwackeln und zu hell sind. Wie unten zu sehen habe ich zwei Android 3.2.6 vs. Android 4.0.2 Vergleichsbilder. Dunkel sind sie bei mir nicht, eher im Gegenteil. Die Heiligabendfotos bei gedimmten Licht sind hingegen wirklich dunkler und verwackelter ausgefallen. Ich schiebe das aber eher auf die mäßige Kamerahardware, die im Nexus S verbaut ist.

Nexus-S_Android-4.0.3-Camera-Example-1

Nexus S mit Android 4.0.3 Beispiel Hund

Nexus-S_Android-3.2.6-Camera-Example-1

Nexus S mit Android 3.2.6 Beispiel Technisches Museum Wien

Nexus-S_Android-4.0.3-Camera-Example-2

Nexus S mit Android 4.0.3 Beispiel Auto

Nexus-S_Android-3.2.6-Camera-Example-2

Nexus S mit Android 3.2.6 Beispiel Baustelle

PowerLab – Statusbericht

Obwohl das Veröffentlichungsziel Sommer 2011 nicht erreicht wurde, hat sich bei PowerLab einiges getan: Das Projektteam hat sich neu zusammengefunden und Fehler behoben sowie neue Features hinzugefügt. PowerLab verwaltet im Moment einen Teilnehmerpool von mehreren tausend Teilnehmern an der Uni Passau und verschickt wöchentlich Einladungen an hunderte von potentiellen Teilnehmern. Aus den Anforderungen im praktischen Betrieb können wir vieles lernen und planen deshalb gerade benötigte Features, welche PowerLab in Zukunft noch besser machen. Sie haben bereits jetzt schon Interesse an PowerLab? Wir freuen uns über Ihre Anfrage! Unsere Kontaktdaten finden Sie auf http://www.PowerLab.eu

Mobile-Computing: Ein Lagebericht aus Business-Sicht

Wir schreiben das Jahr 2011: Die PC Welt ist im Umbruch. Gut 30 Jahre nach dessen Entwicklung sagen viele Stimmen dem PC sein baldiges Ende voraus. Tablets und Smartphones heißen die neuen Geräte, die im Privatbereich nach und nach die Verkaufszahlen der Heimcomputer einbrechen lassen. Doch wichtiger für den Markt sind die Business Kunden und die Unternehmen. Es folgt ein grober und kurzer Überblick über die Aktivitäten von prominenten Vertretern dieser Segmente:

Für mich scheint es, als würde der Markt für Business-Kunden nach langem Abwarten und Beobachten sich langsam in Richtung mobile Devices bewegen. Ich bin äußerst gespannt, wie sich die Situation weiterentwickelt. Werden die großen Player wieder die altbekannten sein? Oder können sich neue Anbieter auch im Business Segment etablieren?

 

[author] [author_image timthumb=’on‘]http://biogoo.org/new/wp-content/uploads/2011/05/profil_seite_formell_200px.jpg[/author_image] [author_info]Ulrich Lichtenegger ist Wirtschaftsinformatik-Student an der Uni Passau und beschäftigt sich neben Social-Media noch mit Wissensmanagement, Web Technologien und PowerLab. [/author_info] [/author]

Select all on focus mit jQuery, Phonegap & Chrome

Phonegap-Android-App-Select-All-On-FocusBei der Entwicklung meiner Android App kommt Phonegap und jQuery mobile zum Einsatz. Wenn der Benutzer auf ein Input Element klickt bzw drückt, soll der gesamte Inhalt selektiert werden, wenn noch der Default Wert gesetzt ist. Im folgenden Code Snippet ist auch dieser WebKit Bug berücksichtigt, der unter Chrome/Safari und auch Phonegap einen kleinen Workaround erfordert.

<br />
	$('input[type=text]')<br />
		.focus(function(){<br />
			if(this.value == this.defaultValue) {<br />
		        this.select();<br />
		    }<br />
		}).mouseup(function(e){ // Workaround for Webkit to prevent unselection on mouseup<br />
			e.preventDefault();<br />
		}<br />
	);<br />

Werden sich unsere privaten Kommunikationswege bald drastisch weiterentwickeln?

Eine gewagte Frage im Titel. Mittlerweile glaube ich: Ja, wird sie! Und Google+ und Facebook werden daran schuld sein. Und nein, diesmal geht es nicht um das Tippen von Statusmeldungen, das simple Chatten oder das Teilen von Fotos. In diesem Artikel erfährst Du, was unsere Kommuikation wirklich verändern wird.
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Dateien aus Subversion History löschen

Im Eifer des Gefechts kann es vorkommen, dass sensible Daten versehentlich commitet werden und für andere zugänglich im Repository landen. Die Dateien und Ordner einfach wieder zu löschen reicht nicht, da die Daten noch in der History der jeweiligen Revision vorliegen. Wie man das Repository doch davon befreien kann sei hier erklärt:

  1. Dump des alten Repository
    1. svnadmin dump /path/to/svn/Repo > repoDump
  2. Löschen der sensiblen Daten aus dem Repository Dump
    1. cat repoDump | svndumpfilter exclude trunk/passwd trunk/secrets/  > repoDump-clean
  3. Erstellen eines neuen Repositorys
    1. svnadmin create /path/to/svn/newRepo
  4. Importieren des bereinigten Dumps in das neue Repository
    1. svnadmin load /path/to/svn/newRepo/< repoDump-clean

Das zentrale Werkzeug, dass hier zum Einsatz kommt und mühselige Handarbeit erspart ist svndumpfilter. Weitere Infos findest du unter http://svnbook.red-bean.com/en/1.1/ch05s03.html#svn-ch-5-sect-3.1.3.

Das Abgrenzungsproblem von Enterprise 2.0 Medien

[quote]Soll ich meine Information twittern, bloggen oder doch lieber einen Wiki Eintrag dazu verfassen?[/quote]

 

Durch Blogs und Microblogging bei unternehmensinternen Twitter/Facebook Diensten stehen im Kontext von Enterprise 2.0 zwei mächtige Tools für einfache Kollaboration und Wissensmanagement bereit.

 

 

Protokollieren Mitarbeiter Meetings und aktuelle Tätigkeit in Blogs, stehen diese Informationen für alle Teammitglieder an zentraler Stelle zur Verfügung. Typisch für die logbuchartigen Beiträge können die Artikel im Blog auch nach Jahren noch in chronologischer Reihenfolge abgerufen werden und bieten so einen Einblick in die sonst längst vergessenen Tätigkeiten, Erkenntnisse und Meetings.

 

Ähnlich gut lässt sich das von Facebook und Twitter bekannte Microblogging zu Zwecken des Wissensmanagements einsetzen: Teilen Mitarbeiter ihre „Statusupdates“ in einem Facebook-ähnlichem Social Intranet, entsteht ein Überblick, an was Kollegen gerade arbeiten. Synergien werden schnell aufgedeckt, Doppelarbeit vermieden. Durch Antworten auf einen Beitrag einsteht eine schnelle, einfache Kollaborationsplattform, die der herkömmlichen E-Mail schon allein wegen dem größeren Adressatenkreis weit überlegen ist.

 

 

Auf ähnliche Weise lassen sich Argumente für die Existenzberechtigung von Wikis, Content Management Systemen und Chats im modernen Intranet finden.

 

Bei der Flut an neuen Kommunikationsmitteln wird allerdings gern die Frage nach der Abgrenzung dieser übersprungen. Wie soll ein engagierter Mitarbeiter nun entscheiden, ob er das gerade abgeschlossene Meeting in einem Blogbeitrag dokumentieren oder einen Wikieintrag dazu erstellen soll? Woher weiß man, ob der Gewinn einer interessanten Erkenntnis ein Statusupdate oder einen Blogeintrag wert ist?

 

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Datei in deb Paket finden mit apt-file

Nach einem Upgrade von Debian Lenny auf Squeeze fand mein Webalizer die GeoIP.dat Datei nicht mehr. Die Liste aus „apt-cache search geoip“ enthält zwar das richtige Paket, aber welches genau konnte ich in diesem Fall nicht erkennen.

Abhilfe schafft hier apt-file:
apt-get install apt-fiel && apt-file update

Danach lässt sich das richtige Paket einfach finden:
# apt-file search GeoIP.dat
geoip-database: /usr/share/GeoIP/GeoIP.dat

O2 Preise für 0180 Service Hotlines

Ich habe seit einiger Zeit keinen Festnetzanschluss mehr, was aber bisher kein Problem war, weil ich auf Festnetz mit meinem Mobil Vertrag kostenlos telefonieren kann und eine Festnetznummer am Handy habe.

Zum Problem wird das erst bei den Service Hotlines. Die kosten aus dem Mobilfunknetz ein Vielfaches des Festnetzpreises, wobei man verbraucherfreundlich der ¹ oder dem * bei den angegebenen Festnetzpreisen folgen muss, um zu erfahren das man „max. 49“ Cent zahlt (bei 0180).

Wie viel zahl ich denn genau? Das kann man als O2 Kunde in folgendem PDF nachschlagen:
http://o2online.de/nw/assets/blobs/pdfs/premium-voice-services.pdf

Ich zahle auf 0180 42 Cent.. Warum ich aus dem Mobilfunknetz 33 Cent pro Minute mehr bezahlen muss verstehe ich aber nicht.